Prepaid Karten
Prepaidkarten sind eine unverbindliche Alternative zu den zahlreichen Handyverträgen mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Besonders für Kinder und Jugendliche bieten Handys mit Aufladekarten eine gelungene Form, die eigenen Handykosten im Blick zu behalten.
Die Anschaffungskosten für ein Prepaidhandy sind höher als die eines Vertragshandys, da der Anbieter hier nicht von sicheren Umsätzen z.B. in Form von monatlichen Grundgebühren ausgehen kann. Die Preise für ein
Handy beginnen bei circa 30 Euro und steigen je nach Handymodell bis zu 200 Euro.
Für einen besonderen Preisrutsch haben in den letzten Jahren die so genannten „Prepaid-Discounter“ gesorgt. Das Konzept hinter diesen Anbietern besteht darin, dass die Kunden noch günstiger telefonieren können, als das mit dem eigenen Netzbetreiber der Fall ist.
“Simyo“ ist der erste Provider dieser Art und ermöglicht das Telefonieren in alle Netze für nur 19 Cent pro Minute. Aufgrund zahlreicher Nachahmer und einem großen Preiskampf, gibt es mittlerweile Anbieter, die sogar nur 15 Cent pro Gesprächsminute verlangen.
Diese Form der Prepaid-Karten sind besonders für Wenig- und Normaltelefonierer lohnenswert. Der Grund liegt darin, dass man als Kunde völlig auf eine monatliche Grundgebühr oder einen vorgeschriebenen Mindestumsatz verzichtet.
Für Kinder und Jugendliche sind Prepaid-Discounter deshalb besonders geeignet. Es kann nur so viel vertelefoniert werden, wie man auch aufgeladen hat. Diese Grundlage verschafft den Eltern eine gelungene Möglichkeit der Kostenkontrolle.
Der Kauf einer Aufladekarte erfolgt in der Regel über die Internetseite des Anbieters per Kreditkarte oder im Lastschriftverfahren. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, über eine Telefon-Hotline eine Karte zu kaufen.
Der Anschaffungspreis einer Prepaidkarte liegt in Durchschnitt bei 19 Euro. Darin enthalten sind dann schon 15 Euro Gesprächsguthaben.
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