Blasen an den Füßen



Ein Problem, das vor allem die Frauen betrifft, ist wahrscheinlich jedem von uns schon einmal begegnet. Man geht abends weg und sucht sich dafür die besten Schuhe heraus, auch wenn diese meist nicht die bequemsten sind. Dann, am Ende des Abends, sieht man, was man von der Wahl dieses doch hier und da drückenden Schuhwerks hat: Blasen an den Füßen.

Leider entstehen diese lästigen, oft mit Wasser gefüllten und auf jeden Fall recht schmerzhaften Stellen meist viel schneller, als man sie wieder loswird. Meist ist es die schon erwähnte Auswahl falschen Schuhwerks, die am Ende zum Verhängnis führt. Der Fuß ist dauerhaft eingeengt und an manchen Stellen, sehr häufig zum Beispiel an den Außenseiten der Zehen und an den Ballen, stetigem Druck ausgesetzt. Dadurch wird Reibung an der Hautoberfläche erzeugt und irgendwann kann die Haut nicht mehr standhalten: Die Blase entsteht.

Die gleichen gravierenden Folgen kann auch ein kleiner Stein oder Ähnliches haben, die über längere Zeit im Schuh sind und somit am Fuß reiben. Blasen können natürlich genauso durch eine sehr starke Belastung der Füße entstehen, wie etwa beim Betreiben von Sportarten wie Fußball oder Laufen. Ganz gefährlich sind vor allem neue Schuhe, da diese noch nicht eingelaufen sind. Bevor die Schuhe also intensiv zum Einsatz kommen, sollte man sie unbedingt des Öfteren tragen.

Man kann auch so sein Übriges dazu tun, dass Blasen nicht so schnell entstehen. So sollte man seine Füße gut pflegen und regelmäßig - insbesondere vor dem Sport und ähnlichen Aktivitäten - fettige Cremes oder Öle auftragen. Die Haut wird so geschmeidiger und weniger empfindlich.

Sind die Blasen erst einmal entstanden, sollte man sie unbedingt so gut wie möglich behandeln. Dabei gilt: geschlossene Blasen nicht öffnen! Denn meist ist die darunter befindliche Hautschicht unbeschädigt und wird durch die daraufsitzende Blase vor Schmutz und Bakterien geschützt. Auch wenn die Blase offen ist, sollte die darüber liegende Hautschicht, falls sie sauber ist, nicht entfernt werden, um den schon erwähnten Schutz möglichst aufrecht zu erhalten.

Merkt man rechtzeitig, dass eine Blase entsteht, kann man auch die entsprechende Stelle mit einem Pflaster abdecken. So wird die Haut vor weiterer Reibung weitestgehend geschützt und die Entstehung der Blase wird gehemmt.


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