Dünnes / feines Haar



Dünnes und feines Haar zeichnet sich durch eine geringere Dicke des einzelnen Haares aus. Während normales Haar in etwa 0,05 bis 0,07 Millimeter dick ist, spricht man von dünnem Haar, wenn dieses nur circa 0,02 bis 0,04 Millimeter dick ist.

Die Bezeichnung macht daher noch keine Angaben über die Fülle des Haarschopfs, sondern lediglich über die Beschaffenheit des Einzelhaars.

Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Ursachen für dünnes Haar. Häufig jedoch ist die Ursache erblich bedingt und auf die Hormonsteuerung im Körper zurückzuführen. Das Wissen um die Beschaffenheit des eigenen Haars ist insofern wichtig, als dass verschiedene Haartypen unterschiedlicher Pflege bedürfen und auch Stylings empfehlenswert sind.

Dünnes Haar ist anfälliger für Schädigungen als normales oder dickes Haar, schon aus dem Grund, dass weniger Haarsubstanz besteht. Das Haar kann also wesentlich schneller bei einer angegriffenen Oberfläche in seinen Haarstrukturen irreparabel beschädigt werden.

Bei den sämtlichen Umwelteinflüssen, denen unser Haar täglich ausgesetzt ist, wie z.B. häufigem Haare waschen, Sonne, Haarspray, Haarfärbmitteln (vor allem Blondierungen), Dauerwelle und sonstigem, empfiehlt es sich daher das Haar mit verschiedenartiger Pflege zu schützen.

Grundsätzlich wurden bereits gute Ergebnisse mit Aufbaupräparaten erzielt, die von innen wirken, wie Biotin oder auch Kieselerde. Sie können dafür sorgen, dass die Haarstruktur bereits beim Wachstum gestärkt wird. Eine schnelle Hilfe bietet dies jedoch nicht, da auch hier nicht verloren gegangene Haarsubstanz am bereits beschädigten Haar wieder aufgebaut werden kann, sondern diese lediglich für künftig kräftigeres, neues Haar sorgen.

Die Anwendung sollte daher dauerhaft und konsequent erfolgen. Fachleute raten zusätzlich zu Haarkuren, die in das Haar eingearbeitet werden und nicht wieder ausgewaschen werden, da die Pflege auf diese Weise bis zur nächsten Haarwäsche im Haar verbleibt. Hier gibt es diverse Möglichkeiten, von Mousse über Sprühkuren und Kuren zum Einmassieren.

Von Haarspülungen ist grundsätzlich abzuraten, da sie oftmals das Haar verstärkt austrocknen. Darüber hinaus sollte auf Stylingprodukte verzichtet werden, die Alkohol enthalten, aufgrund desselben Effekts.


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