Hausmittel gegen Hämorrhoiden



Das Auftreten von Hämorrhoiden bleibt in den meisten Fällen erst einmal unbemerkt. Der Weg zu den bemerkbaren, ersichtlichen Hämorrhoiden ist besonders tückisch, da dieser über verschiedene Stadien hinweg erfolgt.

Im ersten Stadium fallen Hämorrhoiden meist nur auf, wenn der Betroffene hellrotes Blut auf dem Stuhl oder auf dem Toilettenpapier feststellt. Schmerzen treten dabei noch nicht auf.

Im zweiten Stadium können Schmerzen auftreten, die dabei von der Afterhaut ausgehen. Dazu treten dann Blutungen beim Stuhlgang auf die allerdings nicht schmerzen. Diese Blutungen können auf dem Stuhl sichtbar sein oder als tropfende Blutung auftreten. Dazu kommen meist Jucken, Brennen, entzündete rote Haut und Nässen im Afterbereich.

Im dritten und zugleich auch letzten Stadium sind besonders Brennen, Jucken und Stechen im Afterbereich die häufigsten Begleiterscheinungen. Oft wird Schleim abgesondert, der zur Verschmutzung der Unterwäsche führt. Auch nach einem Stuhlgang äußern Betroffene oft das Gefühl einer unvollständigen Stuhlentleerung. In diesem Stadium treten Blutungen und Schmerzen öfters auf, die durch eine Bettruhe und die dadurch entstehende Wärme noch verstärkt werden.

Grundsätzlich sollte man einen Arzt aufsuchen, der individuelle Behandlungsmöglichkeiten vorschlagen kann. Hämorrhoiden können anfangen zu Bluten was zu einer echten Gefahr werden kann, vor allem bei Menschen mit einem zu hohen Blutdruck.

Man hat jedoch auch Möglichkeiten, selbst die Therapie zu unterstützen. Vor allem sollte man darauf achten einen weichen, geformten Stuhl zu erreichen der vor allem ohne Pressen entleert wird.

Dazu ist es wichtig sich ausreichend zu bewegen, viel Obst und Gemüse zu essen und vor allem auf blähende Speisen zu verzichten.

Sehr wichtig ist es vor allem jeden Tag ausreichend viel zu trinken, um den Stuhl weich zu halten. 2 - 3 Liter pro Tag sind optimal. Darüber hinaus ist eine umfangreiche Analhygiene sehr wichtig. Dies kann man mit Sitzbädern und Umschlägen aus Kamille, Borwasser oder Teebaumöl erreichen.

Erhältliche Hamörrhoiden-Salben oder Zäpfchen aus der Apotheke können zudem die Beschwerden lindern und die Entzündungen bekämpfen.

Helfen die genannten Therapien nicht kommen nur operative Maßnahmen in Frage in denen die Hämorrhoiden entfernt oder abgebunden werden.


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