Keuchhusten Behandlung



Charakteristisch für Keuchhusten sind die keuchenden Atemgeräusche während und nach Hustenanfällen. Besorgte Eltern sind oftmals durch die einer Erstickung ähnelnden Symptome verunsichert. Und das nicht zu unrecht.

Ist ein Säugling an Keuchhusten erkrankt, können plötzliche Atemstillstände lebensbedrohlich für die Kleinen werden. Um die Gefahr einer Ansteckung minimal zu halten, wird Eltern heutzutage zu einer vorsorglichen Impfung gegen Keuchhusten geraten.

Die hochgradig durch Tröpfcheninfektion ansteckende Atemwegserkrankung verläuft in drei Phasen. In den ersten Tagen nach der Ansteckung (Stadium catarrhale) verhalten sich die Symptome vergleichbar mit einer Grippe.

Erst im zweiten Abschnitt (Stadium convulsivum) treten die krampfartigen Hustenanfälle mit zeitweisem Schleimaustritt, vornehmlich nachts, auf, welche durchaus vier bis sechs Wochen andauern können.

In den anschließenden Wochen (Stadium decrementi) klingen die Hustenanfälle allmählich ab.

Bei Verdacht auf eine vorhandene Keuchhustenerkrankung sollten Eltern daher sofort einen Arzt aufsuchen, welcher anhand eines Nasenabstriches die für die Krankheit verantwortlichen Bakterien (Bordetella pertussis) feststellen kann.

Je nach Schwere der Krankheit sollte das Kind stationär oder auch zu Hause behandelt werden. Die Einnahme von Antibiotika und ausreichende Ruhephasen verkürzen hierbei die Krankheitsdauer. Um dem Kind das nächtliche Atmen zu erleichtern, sollte für eine kühle Raumluft gesorgt werden.

Viel frische Luft tagsüber sowie genügend Flüssigkeit und weiche Mahlzeiten unterstützen das Kind während der Erkrankungszeit.

Ausgeschlossen werden kann ein Ausbruch an Pertussis generell nicht, aber durch die Impfungen wird die Möglichkeit einer Erkrankung minimal gehalten und sollte daher seitens der Eltern in Anspruch genommen werden. Die Impfungen sind gut verträglich und sollten auch von Erwachsenen regelmäßig (meist nach zehn Jahren) immer wieder aufgefrischt werden.


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